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Die wenigsten Menschen denken daran ihren Monitor zu kalibrieren. Gerade bei Bildern macht dies aber Sinn, um Farben ordentlich betrachten zu können. Einen Monitor kann man entweder mittels eines elektronischen Meßgerätes kalibrieren ( was i.d.R. am besten ist ( Kosten ca. 75€ - 125€ )), per Software oder unter zu Hilfenahme eines Grau- / Farbkeils und den Einstelltasten direkt am Monitor. Eine genaue Anleitung zum Kalibrieren findet man bei Rofrisch auf der Homepage.
Für evtl. Schäden wird keine Haftung übenommen.

Grau- / Farbkeil

Mit freundlicher Genehmigung von Rofrisch ( Fotokurs )
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Graukeil, etwas differenzierter

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Eine weitere 0€-Lösung zur Monitor-Justage von Uli Muntenbeck

Danke Uli für Wort, Bild und die tolle Arbeit.
Vorab: Nicht jeder Monitor kann die feinen Farbabstufungen auf den Bildern unten korrekt darstellen ( was die Hardware nicht hergibt, kann sie nicht zeigen ).

Bitte das jeweilige Testbild für Großansicht anklicken (nur in groß funktioniert es).

In den beiden Testbildern sind ganz oben und unten ein weißer und ein schwarzer Streifen, in denen die Ziffern 1 bis 9 in jeweils leichten Helligkeitsstufen zu sehen sind. Sie dienen dazu, Kontrast und Helligkeit so zu justieren, dass möglichst viele Ziffern sichtbar werden.

Technischer Hintergrund:
Zwischen schwarz und weiß kann die Software 254 Graustufen darstellen.
RGB 0|0|0 ist schwarz
RGB 255|255|255 ist weiß
Die Einsen im Testbild haben die Helligkeitswerte 252|252|252 bzw. 3|3|3, liegen also sehr nahe an weiß und schwarz.
Um diese auf dem weißen bzw. schwarzen Hintergrund darstellen zu können, braucht es schon einen recht guten Monitor und insbesondere für die dunklen Ziffern auch einen abgedunkelten Raum.

Im hellen mittleren Bereich der Testbilder sind links und rechts jeweils drei ganz leicht eingefärbte Flächen, die in der Mitte an einen weißen Bereich grenzen. Meine Idee ist, dass eine Farbabweichung des Monitors subjektiv gut wahrnembar wird, wenn der direkte Vergleich zu bekannten und definierten farbigen Flächen möglich ist.

Im ersten Bild haben die Farben Abweichungen von jeweils sieben Helligkeitsstufen vom reinen Weiß; z.B. RGB 255|248|248 für rot.
Zwischen dem hellen mittleren Bereich und der schwarzen Ziffernzeile unten befindet sich noch ein grauer Streifen mit dem Helligkeitswert 186|186|186 in dessen Mitte sich eine Rasterfläche mit abwechselnd weißen und schwarzen Pixeln befindet. Auf einige Entfernung betrachtet sollte die Fläche einheitlich Grau sein. Anderenfalls stimmt die Gammaeinstellung des Monitors und / oder der Grafikkarte nicht. Außerdem sollte die Fläche keinen Farbstich haben.

Uli Muntenbeck


Im zweiten Bild (für weniger gute Monitore) habe ich die Farbflächen nochmal in drei unterschiedlich stark eingefärbte Drittel unterteilt, die nach außen hin intensiver werden; bei Rot z.B. von 255|250|250 über 255|245|245 bis 255|240|240 - die anderen Farben entsprechend.
Uli Muntenbeck


Schlusswort: Natürlich führt bei professioneller Bildbe- und verarbeitung sicher kein Weg am Colorimeter nebst Software vorbei. Allerdings ist dann auch ein spezieller Monitor fällig, der mindestens in der Preisklasse von rund 1.000 Euro angesiedelt ist.
Für die meisten Hobbyfotografen sind solche Beträge m.E. schwer zu rechtfertigen. Brauchbare Monitore mit PVA-Panels gibt es inzwischen schon deutlich unter 300 Euro. Mein SyncMaster 740T z.B. ist durchaus in der Lage, sämtliche Details meiner Testbilder darzustellen, wenn ich Spielereien wie MagicBright und wie sie alle heißen konsequent abschalte und mich direkt am Monitor auf die Einstellung von Kontrast, Helligkeit, Farbtemperatur, Farbanpassung und Gamma beschränke und mich strikt im sRGB Farbraum bewege.

 

 


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